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Mittwoch, 2. September 2015

4.Tag - Mit Herz, Hirn und Hand

Dass die Kleßheimer Baugruppe mit Hirn und Hand an die Sache geht, habe ich euch in meinen Berichten schon vermittelt. Mittlerweilen könnte jedes Mitglied eine Lehrzeitanrechnung als Zimmerer bekommen, auch wenn nicht alle Nägel den geraden Weg ins Holz finden.
Dass unsere so tolle Truppe bei dieser schweißtreibenden Arbeit ( weit über 30 Grad) mit sooooooooo viel Herz dabei ist, davon konnten wir uns heute überzeugen. Landolf, Heinz und ich waren mit unserer Chefica Doraja heute auf allen Baustellen. Es wird überall so hart gearbeitet, das Team ist wahnsinnig engagiert und kaum zu bremsen.
Liebe Eltern, ihr könnt sehr stolz auf eure Kinder sein! 
Sie bringen mit dem Bau der Häuser bzw. mit dem Ausbau des Pferdestalles so viel positive Energie, Freude und Begeisterung in dieses Land. Die Leute hier in Bosnien honorieren das, indem die Leute neugierig die Baustellen besuchen und einfach nur schauen und staunen.
Ich habe es unserem Team auch gesagt, dass nicht unbedingt das fertige Haus im Vordergrund steht, sondern die Anwesenheit und der Wille aufeinander zuzugehen. Schüler und Lehrer tun das bestens und geben den Menschen hier in Bosnien das Gefühl, dass sie nicht vergessen wurden.
Doraja hat heute auf den Baustellen mit den Teams gesprochen und diskutiert. Ich könnte tagelang am PC sitzen und nach Worten suchen, ich würde es nicht schaffen, dass ich sooo "den Nagel auf den Kopf" treffe, wie sie.
Es sind an einem Tag tausende Momente, Eindrücke, Begebenheiten und tiefe Gefühle, die auf den Baustellen passieren. Man kann nicht alles beschreiben oder nacherzählen, sondern nur im Herzen speichern.
Ich würde es sehr gerne ausdrücken können, was in meinem Kopf vorgeht, wenn ich beim Schreiben den Tag Revue passieren lasse, aber ich schaffe es nicht.
Auch deshalb werde ich euch ein paar Bilder zeigen, die hoffentlich mehr sagen, als ich schreiben und beschreiben  könnte.

Baustelle "Kleßheimhaus Nr. 10":












Baustelle "Kleßheimhaus Nr.9":













Auch am "Alternativen Erlebnis-Reiterhof" von Ermin, dem Pferdemann, wird gearbeitet. Hier wird zwar kein Haus aufgebaut, aber dafür wird der Stall für die 14 Pferde ausgebaut. Natürlich ist diese Baustelle nicht mit den anderen vergleichbar, denn es gibt keinen Zeitdruck. Dafür können die 3 Mädels, die dort bis morgen arbeiten, mit Greti und Hölli eine bosnische Alm-Athmosphäre genießen;) .










Und zum Schluss gibt es noch drei Fotos. 


1. Speziell für meine liebe Kollegin Hilde.


2. So wird in Bosnien unser Khalifa Landolf verwöhnt!

 3. So sieht das bosnische Büro eures Blogschreibers aus!

Ich hab morgen vormittag frei, damit ich am Abend bzw. in der Nacht wieder berichten kann!


Wir schicken ganz liebe Grüße an alle unseren Lieben daheim!



Gute Nacht (ach ja, ihr schlaft ja schon) !





Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Guten Morgen nach Bosnien!
Die vielen guten Bilder, die vielen guten Worte sind der schönste Tageseinstieg in diesen Tagen. Der Lehrplan der LWS sollte erweitert werden, soziales Lernen nicht im Klassenzimmer sondern vor Ort. Bei euch in Bosnien findet soziales Lernen auf hohem Niveau statt. Ja, liebe Eltern, ihr könnt stolz sein auf eure Kinder und auch stolz sein auf euch, eure Erziehung zum Miteinander, zum sehen wo man gebraucht wird, zum Mensch sein, ist angekommen. Danke für solche Eltern. danke für solche Kinder.
Lieber Robert, danke für die Energie, für das große Herz, dass Du und dein Lehrerteam in dieses Projekt steckt.
Ich wünsche euch einen schönen Tag und ein paar Grad weniger.
Michaela

Anonym hat gesagt…

Liebe Teams,

ganz liebe Grüsse von Zuhause.
Lese ganz fleißig Roberts Berichte und freu mich jedesmal über die berührenden Zeilen und Fotos.
Robert DANKE fürs Nachtarbeiten!

Die Häuser scheinen ja im Rekordtempo zu wachsen!
Und die Freunschaften auch...

lg
Otto

Anonym hat gesagt…

Guten morgen auch von mir nach Bosnien! Erst einmal Hut ab, dass man um diese Zeit noch so beherzt schreiben kann ! Danke dafür, ich sitze mit Tränen in den Augen da und bin begeistert, wie weit ihr schon seid . Und trotz der Anstrengung, die man in den Gesichtern erkennen kann, überwiegt das Strahlen der Augen. Ich bin fast ein bisschen "neidisch", nicht dabei sein zu können. Jetzt trau ich mich, ohne hochmütig zu erscheinen, auch schreiben, Anna ich bin stolz auf dich, und auf alle anderen von euch auch. Wünsche auch heute wieder von Herzen einen schönen Tag und freue mich schon auf den nächsten Eintrag. Glg ingrid

Anonym hat gesagt…

Liebe Kleßheimer! Lieber Robert!
Das freut mich aber, dass du mir ein Bild vom Grödiger Feuerwehrauto schickst. Wann ist denn das hinuntergekommen?

Es ist immer interessant, was ihr alles baut und wie schnell ihr seid. Einfach nur zu bewundern.
Wenn mann euere Gesichter anschaut - so schaut ihr ziemlich "abgerackert" aus. Hut ab!

Alles Gute und liebe Grüße an alle
Hilde

Alexandra Pöschl hat gesagt…

Hallo liebe Klessheimer,

wahnsinn wie weit ihr schon seid!!
Ich finde es super mit wie viel Freude ihr an die Arbeit geht und bin fast ein bisschen 'neidig' wenn ich die tollen Fotos von euch sehe & dieses mal nicht dabei bin!

Wünsche euch noch viel Spaß und tolle Erfahrungen die ihr genau so wie ich damals nicht vergisst!

Und bringt mir meine Schwester Katrin heil nach Hause, sie wird schon vermisst! :-)

Alles Gute und liebe Grüße
Alexandra

Anonym hat gesagt…

Hallo liebe Klessheimer,
wahnsinn wie schnell ihr seid!
Ein großes Dankeschön an Herrn Timmerer... jeden Morgen wenn ich auf meinen Zug warte, lese ich den aktuellen Bericht und freue mich, wenn ich meine Schwester auf einigen der Fotos sehe.

Wünsche Euch noch schöne Bau-Tage und freue mich schon auf den morgigen Bericht.
Ganz liebe Grüße an alle, vor allem an Geli !
Viel Spaß, Petra

Alexandra Pöschl hat gesagt…

Hallo liebe Klessheimer,

wahnsinn wie weit ihr schon seid!!
Ich finde es super mit wie viel Freude ihr an die Arbeit geht und bin fast ein bisschen 'neidig' wenn ich die tollen Fotos von euch sehe & dieses mal nicht dabei bin!

Wünsche euch noch viel Spaß und tolle Erfahrungen die ihr genau so wie ich damals nicht vergisst!

Und bringt mir meine Schwester Katrin heil nach Hause, sie wird schon vermisst! :-)

Alles Gute und liebe Grüße
Alexandra

Anonym hat gesagt…

Liebe Kleßheimer!

Seit Jahren verfolge ich das Projekt eurer Schule mit Staunen und ihr scheint kein bisschen müde. Die Arbeit der PädagogInnen geht dabei weit über einen noch so guten Unterricht in der Klasse hinaus. Die Schüler und Schülerinnen erwerben Fachkompetenz, üben sich in Sozialkompetenz,erleben eine ungemeine persönliche Entwicklung und vor allem, sie erfahen Herzensbildung. Für die jungen Menschen ist es ein Segen, von Lehrpersonen unterrichtet zu werden, die ohne Eigennutz ihre freie Zeit opfern und derartigews auf die Beine stellen. Zugleich ist es in Zeiten wie diesen ungemein beruhigend zu sehen, dass es Jugendliche gibt, die sich für eine gute Sache stark machen.

Ich wünsche euch, viele wertvolle Begegnungen, Momente der Freude, wertvolle Erkenntnisse und vor allem, dass das Glück, das ihr schenke, irgendwann zu euch zurückkommen möge.

Von Herzen alles Gute!

Hedi